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BUBBLETEA

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Jaa auch ich habe mich nun endlich dem Mainstream hingegeben und diese gottgepriesene Flüssigkeit namens Bubbletea probiert. Zuvor konnte ich mir jeden Tag aufs neue Videos auf Youtube ansehen welche den Heiligen Gral in Form eines, mit bunten Kugeln gefüllten, Plastikbechers gefunden haben wollen.

Nach dieser gezielten Gehirnmanipulation begann auch ich mich auf die Suche nach Kugel-Tee zu machen.

Angekommen in einem Bubbletea-Laden stand ich nun erst einmal vor 3 großen Tafeln (Teesorte; Geschmack des Getränks; Geschmack der Kugeln) auf denen ich mir nun meine Zutaten zusammensuchen konnte. Backen ist einfacher !

Nach geschlagenen 5 Minuten und weitern 10 Metern welche nun die Schlange zugenommen hat, entschied ich mich für Jasmin-Tee, Kokosnus als Getränkegeschmack und Erdbeeren als Kugeln.

So nun konnte der Genuss beginnen.. Denkste.

Der erste Zug durch den überdimensionalen Strohhalm war neu, komisch und eig ganz gut. Man schmeckte die Kokosnuss und die Kugel schmeckte eig auch ganz ok. Anfangs dachte ich die Kugeln platzen richtig im Mund.. Denkste. Aufbeißen und ausschlürfen lautet die Devise !

Nach 3 Minuten saugen und beißen machte sich auch schon der Magen bemerkbar und die Gedanken an all die Chemikalien (Welche ich nun auch glaubte einzeln schmecken zu können) wurden auch durch die japanische Rockband im Hintergrund nicht übertönt.

Nach weiteren 5 Minuten warf ich den halbvollen Becher weg und war etwas enttäuscht.

Schlussfazit:

Der Heip um das Getränk ist auf jeden Fall größer als der Geschmack.
Die Gedanken an Chemikalien werden immer im Vordergrund sein.
Die Kugeln platzten nicht und sind daher auch keine Geschmacksexplosion.
Von dem Tee schmeckte ich gar nichts.
Das Getränk wird kalt serviert.

Ob ich es noch einmal probier weiß ich nicht..

Habt ihr schon einmal Bubbletea getrunken? Wenn ja, wie hat es euch geschmeckt?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen :]

ALASKA – Land der Bären / Teil 2

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Erster Tag in der Wildniss Alaskas

Als erstes sind haben wir beschlossen das wir ans Wasser gehen, dort wo auch ein großer Fluss mündet. Um sich durch den Wald zu bahnen wurden Holzplanken ausgelegt auf denen es sich bequem gehen lässt, auch wenn sie oftmals nicht mehr all zu neu sind.
„Die Natur ist so vollendet schön das man glauben könnte dass das einzige was stört man selber ist.“ Ferdi
Am Fluss angelangt haben wir schon die ersten Lachse gesehen welche wird demnächst angeln werden. Unter den Lachsen sahen wir auch eine Robbe welche sich in den Schwärmen mästete.

Eine von vielen verlassenen Hütten

Auf dem Weg zurück zu unserer Hütte kamen wir an mehreren verlassenen Hütten vorbei welche aus verschiedensten Gründen zurückgelassen worden sind und sich nun langsam wieder mit dem Boden und der Natur verschmelzen.
Nach der ersten Besichtigungstour fuhren wir mit unserem Quad und dem Bootsanhänger in der Gegend umher und sahen verschiedenste skurrile Sachen.

Einen alten Schulbus, angeblich soll es dort auch eine „Schule“ geben doch ich habe nichts gesehen und wenn dann müsste sie ziemlich weit weg sein.
Einen kleinen Spielplatz, was Sinn macht den ich habe sogar einen Jungen mit seinem Quad rumgefahren gesehen doch ich denke mal das ihn die Bären wohl eher nutzten *zwinker*
Es gibt sogar einen kleinen Laden welcher das nötigste hat. Was mich aber leicht beunruhigt hat war ein dicker Stapel mit „Wanted“ Plakaten von weg gelaufenen Verbrechern die sich anscheinend hier versteckt halten.

Meine Tage in Alaska

 

In der Früh sind wir immer mit dem Boot raus auf See gefahren um zu fischen.

Eines von zwei Booten welche uns viel Glück gebracht haben

Fischen macht dort richtig Spaß da man es aktiv machen kann, also immer hoch und runter ziehen, anstatt nur da zu hocken.
Gefangen haben wir immer sehr viel. Das meiste haben wir gleich gegessen und den Rest dann eingefroren zum mit nach hause nehmen. Einen Wal konnten wir von unserem Boot aus auch einmal sehen was sehr beeindruckend war.
Mein größter Erfolg war wohl der Fang eines 30 Pfund schweren Halibut.

Tolles Gefühl !

Neben unseren Angelausflügen haben wir die Umgebung ausgekundschaftet was sehr spannend war da man immer wieder neue verlassene Hütten sah.
Beim fischen an einem Bach sah ich meinen ersten Bären welcher am anderen Ufer sein Glück versuchte und uns mehr oder weniger keines Blickes würdigte. Meine zweite Begegnung lief uns 5 Meter vor dem Quad über dem Weg, gefolgt von ihrem Jungen. Einen dritten Bären konnte ich aus dem Küchenfenster beobachten was nicht ganz angenehm war.
Am schlimmsten war der Abschied da alles einfach perfekt und so harmonisch gewesen war. Nur schweren Herzens flog ich wieder zurück in die hektische, konsumgeile Zivilisation..

Ferdinand D.